Gewaltfreie Kommunikation

Was ist „Gewaltfreie Kommunikation„?
Dr. Marshall B. Rosenberg entwickelte die Methode der „Gewaltfreien Kommunikation“. Seit dreißig Jahren verbreitet er diese weltweit. Sie ist ein universelles Hilfsmittel, das im Alltag, in Beratungssituationen und bei Konflikten mit großem Erfolg eingesetzt werden kann. Die Gewaltfreie Kommunikation basiert darauf, dass wir Zugang zu unseren Gefühlen bekommen und die dahinter stehenden Bedürfnisse erkennen. Die Ursache unserer Bedürfnisse sind unsere Gefühle, nicht das Verhalten der anderen Menschen. Ärger entsteht durch unsere eigenen unerfüllten Bedürfnisse. Das zu erkennen und diesen Weg zu gehen, erfordert Respekt und Empathie für sich selbst und den anderen Menschen.

Ziele der „Gewaltfreien Kommunikation“:

  • eine wertschätzende, verständnisvolle Verbindung zu sich selbst und zu anderen aufbauen
  • Beobachtungen von Bewertungen unterscheiden
  • Wünsche von Forderungen unterscheiden und entsprechend formulieren
  • Konflikte in friedliche Gespräche umwandeln.
  • in eine Haltung der Wertschätzung und Gelassenheit hineinwachsen

Das Vier-SchritteModell der Gewaltfreien Kommunikation:

  1. Beobachtungen klar benennen, von Bewertungen unterscheiden
  2. Gefühle äußern
  3. Bedürfnisse formulieren
  4. Klare, erfüllbare Bitten äußern

Wir versuchen andauernd ein Selbst herzustellen und festzuhalten, das uns eine Identität liefert und gleichzeitig als Bollwerk gegen das Unbewusste dient.

Wenn wir zuviel „Ich“ haben und zu viel „Ich habe ein Recht darauf“, dann werden wir in ein Leben voller Hass abrutschen, da wir nicht alle unsre Rechte durchsetzen können.